.png · PNG (Portable Network Graphics)

PNG komprimieren

PNG ist verlustfrei. Beim Komprimieren wird kein Pixel verändert, nur die Datei-Hülle effizienter verpackt. Wer ein PNG aus Photoshop oder einem Export-Tool nimmt, kann mit guter Optimierung typisch 10 bis 25 Prozent Größe sparen, ohne dass das Bild auch nur um ein Pixel anders aussieht.

Quality-Empfehlung

PNG kennt keine Quality-Stufe im klassischen Sinn. Der Optimierer probiert Filter-Kombinationen und Deflate-Parameter durch und wählt die kleinste verlustfreie Variante.

Typische Einsparung

Bei einem typischen Photoshop-Export 10 bis 25 Prozent. Bei Logos mit indexierter Palette (PNG-8 statt PNG-24) bis zu 80 Prozent.

Gut geeignet für

  • Logos mit klaren Kanten und wenigen Farben
  • Screenshots mit Text und UI-Elementen
  • Grafiken mit Transparenz (Produkt-Freisteller, Icons)
  • Pixel-Art und Game-Assets, die bit-genau erhalten bleiben müssen
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Nicht geeignet für

  • · Klassische Fotos (drei- bis zehnmal größer als gut komprimiertes JPEG)
  • · Komplexe Illustrationen mit Verläufen (PNG-Filter packen Differenzen schlecht)
  • · Outlook-2019-E-Mail-Anhänge mit Transparenz (Hintergrund-Bug)

Browser-Support

100 Prozent aller relevanten Browser seit den späten 90ern. Alpha-Transparenz seit IE7.

Tooling

  • Browser-basiert: bild-komprimieren.de (verlustfreie Filter-Optimierung)
  • CLI: optipng, pngcrush, oxipng (modern, Rust-basiert, sehr schnell)
  • Build-Pipeline: sharp, imagemin-pngquant (lossy-Variante mit Palette-Reduktion)

Typische Fallen

PNG-24 nehmen wenn PNG-8 reicht

Photoshop-Default exportiert oft PNG-24 mit Millionen Farben, auch wenn das Motiv mit 16 Palette-Einträgen auskäme. Bewusste Wahl PNG-8 spart bei einfachen Grafiken 60 bis 80 Prozent.

iCCP-Color-Profile mitschleppen

Photoshop hängt standardmäßig ein iCCP-Color-Profile an. Für Web meist überflüssig, kann zu Farbverschiebungen auf manchen Plattformen führen. Streichen spart einige KB.

PNG für Fotos nutzen

Verlustfreie Komprimierung eines klassischen Fotos bleibt drei- bis zehnmal größer als JPEG. Bei Foto-Motiven ist PNG fast immer die falsche Wahl.

Häufige Fragen

Verändert PNG-Komprimierung das Bild?
Nein. PNG ist verlustfrei, jedes Pixel kommt bit-genau wieder heraus. Der Optimierer probiert nur die Filter und Deflate-Parameter durch, das Original-Bild lässt sich vollständig rekonstruieren.
Warum ist mein PNG so groß?
Meist wegen PNG-24 statt PNG-8 (Millionen Farben statt Palette), mitgeschlepptem Color-Profile und nicht optimal gewählten Filtern. Optimierung spart oft 30 bis 60 Prozent ohne Qualitätsverlust.
Was ist der Unterschied zwischen PNG-8 und PNG-24?
PNG-8 nutzt eine indexierte Palette von maximal 256 Farben, PNG-24 speichert 24 Bit RGB pro Pixel. Für einfache Logos reicht PNG-8 und ist deutlich kleiner. Für Fotos oder komplexe Grafiken braucht es PNG-24.
Hilft die Optimierung auch bei Screenshots?
Ja, oft sogar besonders. Software-Screenshots haben viele konstante Flächen, die der Deflate-Algorithmus extrem effizient packt. 20 bis 40 Prozent Einsparung sind normal.

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