Bilder komprimieren für Instagram-Posts und Stories
Instagram erlaubt theoretisch Fotos bis 1080×1350 Pixel und 30 MB. In der Praxis komprimiert die Plattform jedes hochgeladene Bild nochmal serverseitig, oft auf JPEG-Quality um 70 mit 4:2:0 Subsampling. Wer das mit einer schon stark komprimierten Vorlage füttert, bekommt sichtbar matschiges Endergebnis.
Empfohlenes Format
JPEG, sRGB-Farbraum
Empfohlene Quality
JPEG-Quality 85-90 vor dem Upload (Instagram re-komprimiert ohnehin)
Auflösung
1080×1350 für Portrait-Posts, 1080×1080 für quadratisch, 1080×1920 für Stories und Reels
Größen-Limit
30 MB, in der Praxis irrelevant da Auto-Resize auf 1080 breit
Auto-Recompression der Plattform
Ja, Instagram re-komprimiert serverseitig. Quality landet typisch bei 70-75 nach Upload.
Workflow
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Schritt 1
Auf Ziel-Auflösung resizen
Maximal 1080 Pixel auf der langen Kante. Größere Bilder werden ohnehin runtergerechnet, größere Original bringt nichts.
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Schritt 2
sRGB-Farbraum sicherstellen
Instagram konvertiert Adobe-RGB oder Display-P3 in sRGB, was zu Farbverschiebung führt. Vorher konvertieren spart die Überraschung.
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Schritt 3
Quality 85-90 als JPEG speichern
Höher hochladen als Instagram intern komprimiert. So bleibt nach der Auto-Recompression noch sichtbare Qualität.
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Schritt 4
EXIF und Metadaten optional entfernen
Instagram strippt sie meist sowieso, aber die eigene Datenschutz-Hygiene (GPS!) lohnt sich vor dem Upload.
Typische Fallen
Bereits komprimiertes JPEG hochladen
Wer ein Quality-70-Smartphone-Foto direkt hochlädt, lässt Instagram ein weiteres Mal auf Quality 70 komprimieren. Doppelte Komprimierung kostet sichtbar Qualität. Lieber aus Original-Master-Datei exportieren.
Falsches Seitenverhältnis
Instagram crop automatisch auf 4:5, 1:1 oder 9:16. Wer mit 16:9 hochlädt, verliert oben und unten. Vorher auf das richtige Format zuschneiden.
PNG mit Transparenz hochladen
Instagram konvertiert PNG zu JPEG mit weißem Hintergrund. Transparente Bilder werden unbrauchbar. Vor Upload manuell mit gewünschtem Hintergrund kombinieren.
Häufige Fragen
- Warum sehen meine Bilder auf Instagram schlechter aus als auf dem Handy?
- Instagram komprimiert serverseitig nach. Doppelte Komprimierung (Smartphone-Original + Plattform-Recompression) frisst Details. Aus Master-Datei mit Quality 90 statt aus bereits komprimiertem JPEG hochladen.
- Bringt es etwas, höher als 1080 Pixel hochzuladen?
- Nein, Instagram skaliert auf maximal 1080 breit herunter. Größere Bilder verschwenden Bandbreite und werden ohnehin reduziert.
- Welches Seitenverhältnis funktioniert am besten?
- 4:5 (1080×1350) füllt den meisten Bildschirm-Platz im Feed und wird selten weiter zugeschnitten. 1:1 ist klassisch sicher. 9:16 ist für Stories und Reels.
- Soll ich vor dem Hochladen schon WebP nutzen?
- Nein, Instagram konvertiert ohnehin alles intern zu JPEG. WebP-Upload bringt keinen Vorteil.